Eine persönliche Erfahrung, räumlich nacherlebbar.
Aufgabe im Kurs „Walking in my shoes“ (Lehrveranstaltung Ausstellung und Szenografie): ein einschneidendes eigenes Erlebnis so inszenieren, dass Besuchende es nachempfinden können. Mein Ausgangspunkt – als Kind, bevor ich schwimmen konnte, bin ich im Schwimmbad einmal beinahe ertrunken.
„Don't Panic“ übersetzt das Gefühl von Kontrollverlust, Enge und plötzlicher Hilflosigkeit unter Wasser in ein räumliches Setting: Licht, Klang und Materialien führen die Besuchenden schrittweise in eine Situation, in der Orientierung kippt und Reize unangenehm konzentriert wirken.
Bewusst kurz und intim gehalten, geht es nicht um Spektakel, sondern um den Moment, in dem ein scheinbar harmloser Ort in eine bedrohliche Erfahrung umschlägt – und um die Frage, wie sich solche Momente erinnern, einordnen und mit anderen teilen lassen.